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Als Sengoku aus One Piece mir eine Lektion fürs Leben gab

Wer die letzten Monate engeren Kontakt mit mir hatte weiß, dass One Piece momentan einen nicht unerheblichen Teil meiner Persönlichkeit ausmacht. Auf einer Geburtstagsparty auf der ich eingeladen war, habe ich viel zu lange über Buggy geredet. (Ja, den fucking Clown) Während ich Corona hatte, habe ich also 200 Kapitel gelesen und ich könnte bestimmt sehr viele Blogeinträge daraus machen, weil ich diesen Manga wirklich sehr liebe, aber vor allem war da dieser eine Satz.  "Don´t ever attach a reason to the love you´ve received" Es ist einige Tage her, dass ich diesen Satz gelesen habe und meine Reaktion ist immer noch dieselbe. Ich schaue betreten zur Seite mit einem ertippten Grinsen auf den Lippen, weil ich bin tatsächlich Weltmeister darin, genau das zu tun. Offensichtlich weiß ich besser, was Menschen an mir lieben, als sie selber. Ich nehme etwas Komplexes, wie die Liebe zu einem Menschen, reiße sie auseinander und verpacke sie ordentlich in kleine Schachteln mit der Besch...

Arbeite mit deinem Gehirn, nicht dagegen!

Das Leben oder auch wir selbst stellen häufig Anforderungen an uns, die uns schwer fallen. Häufig weigert sich ein Teil von uns, sich diesen Herausforderungen zu stellen. Es gibt Widerstände, welche wir oft als den inneren Schweinehund bezeichnen und mit Willensschwäche und Faulheit assoziieren; Beides Dinge, die in unserer Gesellschaft verpönt sind. Viele versuchen mit "brute force" gegen diese Widerstände zu arbeiten und sich zu zwingen, was...mehr oder weniger effektiv ist. Darunter leiden besonders Menschen, die durch Krankheit, Neurodivergenz oder Ähnliches eingeschränkt sind und es dadurch schwerer haben "ihr Leben auf die Reihe zu bekommen" als Andere. Ich sollte doch...Ich muss doch...Andere schaffen es doch auch...Warum krieg ich das nicht hin? Die resultierenden Selbstvorwürfe in Kombination mit dem Kampf gegen die eigenen Widerstände zehren dabei genau an den Kräften, die man braucht, um die Sache zu tun, die man eigentlich tun wollte. Dazu benötigt man ...

"Tell them stories" oder: Warum sollte ausgerechnet ich einen Blog veröffentlichen?

Meine absoluten Lieblingsbücher sind Geschichten, die von Geschichten handeln. In "Die Stadt der träumenden Bücher" (Achtung Spoiler!) erhält der Protagonist Hildegunst von Mythenmetz ein Manuskript, welches das beste Stück Schrift ist, das er je in den Händen gehalten hat. Dieses Manuskript ist so gut, dass es zu einer Gefahr für den Buchmarkt wird. Prompt wird er mitsamt seinem Manuskript in die Katakomben der Stadt verschleppt. Nachdem er viele Gefahren und Nahtoderfahrungen übersteht, kommt er zur Bibliothek des Orms. (Das Orm ist eine kreative Macht, die eine*n Autor*in und dadurch dessen/deren Text durchströmt und ihn qualitativ hochwertiger macht) Die Bibliothek besteht aus einem einzigen Regal mit Büchern, die man auf den ersten Blick als Ramsch einordnen würde. Titel wie "Die Nasenhaare des Hasennarren" lassen vielleicht nicht unbedingt ein Meisterwerk vermuten. Kunst ist also oft da, wo man sie nicht zwingend vermuten würde. In dem dritten Teil von "...